Zum Inhalt

Warum nutzt man GMX-Freemail noch?

E-Mail / Text Message / SMS Bild

Ich habe die Schnauze voll. Von GMX und web.de, und all diesen anderen Freemail-Anbietern. Ich sehe keinen Grund, sie zu nutzen – im Gegenteil. Schikane ohne Ende.

Ich schreibe hier mal ein bisschen zusammen, warum Google Mail (GMail) und Yahoo vielleicht doch die kleineren Übel sind.

 

Gründe gegen Freemail von GMX / Web.de

Inaktiv? Alle Mails sind futsch!

Irgendwie ist ja schon klar, dass man als Anbieter keine Karteileichen haben möchte. Dazu wird man bei etwa GMail nach – aufpassen – Neun Monaten (9 Monaten!) gelöscht. Man hat also seit seinem letzten Login etwa ein Dreivierteljahr Zeit, sich einzuloggen. Das ist üblicherweise kein Problem, weil auch das Smartphone auf den Account zugfreift. Das Zählt bei GMail auch als Kontoaktivität.

Nicht so bei GMX. Dort zählt nur das Login am Webinterface. Alle 180 Tage (6 Monate). Alle Mails nach diesem Zeitraum werden stillschweigend nicht zugestellt. Frechheit! Natürlich lässt sich das gegen Aufpreis (Premium-Konto) abstellen:

Lieber GMX Kunde,

Sie hatten sich länger als 180 Tage nicht mehr in Ihrem GMX Account eingeloggt. Ihr Postfach wurde daher vom 28.08.2012 bis 14.11.2012 auf „inaktiv“ geschaltet. In diesem Zeitraum wurden Ihnen keine E-Mails zugestellt.

Ihr GMX Zugang ist nun wieder freigeschaltet und steht Ihnen uneingeschränkt zur Verfügung.

Tipp: Nie wieder inaktiv?
Mit dem Premium-Status von GMX TopMail bleibt Ihr Account solange aktiv wie Sie es möchten! Jetzt exklusiv einen Monat gratis testen und unzählige Funktionen erleben!

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr GMX Team

Speicherplatz

E-Mails bieten gegenüber anderen Medien gewisse Vorteile: Sie warten geduldig auf ihren Empfänger und nehmen gerne weitere Nutzdaten auf, ohne dass dieser Empfänger online sein muss. Die Rede ist von Dateianhängen.

Bei GMX lassen sich ein stattlicher Gigabyte unterbringen. Möchte man das Mediencenter (eine Dateiablage) nutzen, ist dieser natürlich schnell voll. Bei Google Drive sind immerhin 5 Gigabyte drin.

Bei GMail und Yahoo gibt es dagegen Speicherplatz ohne Ende: Im Google-Postfachen lassen sich derzeit ca. 10 GiB speichern – der verfügbare Speicher steigt sekündlich. Yahoo wirbt sogar mit unbegrenztem Speicher. Eine tatsächliche Grenze ist mir jedenfalls nicht bekannt. Auch bei Outlook.com werden 5 GiB angeboten, was üppig ist. Hier steigt der verfügbare Speicher einfach nach Bedarf weiter.

Außerdem lassen sich nicht beliebig große Dateianhänge verschicken: Bei GMX ist derzeit nach 20 MB Schluss, bei GMail immerhin 25 MB – auch nicht viel, zugegeben. Aber schon etwas mehr. Bei Yahoo ist allerdings bereits bei 10 MB Schluss.

Peinlich: nur 12 MB und 500 Mails bei Freemail von web.de - rückständig!
Peinlich: nur 12 MB und 500 Mails

Die Krönung findet sich bei web.de. Wer nicht dessen Toolbar installiert, muss mit lächerlichen 12 Megabyte und maximal 500 E-Mails leben. Das ist nicht nur eine Altlast, sondern absolut rückständig und alles andere als Zeitgemäß. Es ist einfach nur noch peinlich! Überhaupt stellen die Freemailanbieter extrem wenig Speicher zur Verfügung.

Persönliche Daten

Bei Google muss man – oh Wunder – gar nicht einmal so viel angeben. Dafür können theoretisch die Suchanfragen zur Analyse genutzt werden.

Bei Freemailern wie GMX und web.de verpflichtet man sich aber, alle 6 Monate einen Fragebogen mit Shopping, Angaben zum Haushaltseinkommen etc. auszufüllen. Für mich unhaltbar, direkt solche Angaben zu erfragen!

Werbung

Klar, die Anbieter wollen Geld verdienen. Wie sonst soll der Dienst finanziert werden (abgesehen von Premium)? Allerdings werden GMX- und web.de-Nutzer mit Werbung zugemüllt. Alle paar Tage hagelt es Mails vom GMX Team. Dazu kommen Werbebanner oben und ein Skyscraper an der Seite, die animiert vor sich hin blinken! Sher hässlich! Außerdem noch eine Textzeile in der Hauptansicht.

Ganz ärgerlich übrigens: Schickt man über GMX eine E-Mail, so hängt GMX hier eine Eigenwerbung an:

NEU: FreePhone – 0ct/min Handyspartarif mit Geld-zurück-Garantie!
Jetzt informieren: http://www.gmx.net/de/go/freephone

Außerdem zeigt GMXnach dem Senden noch eine ganz fette, Bildschirmfüllende Anzeige im Content-Bereich. Echt nervig, dass man nicht sofort zum Posteingang zurück kommt! Außerdem poppen einem auf der Startseite gerne Werbefenster entgegen, wenn man sich verklickt.

Werbemails im Eingang von web.de
Werbemails – außer Spesen nichts gewesen.

Bei GMail dagegen: Fast nichts. Der Posteingang ist selbst werbefrei. Liest man eine Mail, werden an Hand der Stichwörter in der Mail kleine Textblock-Anzeigen an der Seite angezeigt, und eine Textzeile über der Mail. Das ist sehr dezent, und da es nicht blinkt/animiert ist, stört es auch kaum. Die Anzeige unter der Mail ist auch eher wenig störend.

Übrigens: Wahrscheinlich scannt auch ein Freemail-Anbieter wie GMX die Mails, um passende Werbung einzublenden. Der Unterschied ist nur, dass Google es zugibt!

Dazu kommen bei web.de und GMX aber noch gelegentliche „Angebote“. Hier kann man mit nur einem Klick auf ein Premium-Angebot upgraden. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Faxe nicht ankommen – zur Kündigung hilft dann nur ein Einschreiben. Diese Geldmacherei ist einfach nur grausam. Berichte über diese Abzocke gibt es genug in der Blogosphäre und in Forenwirklich ohne Ende.

Webinterface & Bedienung

Hier klaffen die beiden Seiten (GMX/web.de contra Google) ganz weit auseinander: Während das Google-Design recht minimalistisch ist, sind die Interfaces von GMX und web.de hoffnungslos überladen. Die Werbung ist so dominant, dass sich auch die Schaltfläche für das Mailschreiben kaum findet. Kein Wunder, es ist nur ein kleiner Text-Hyperlink unter dem Hauptblock. Scheint so, als wäre GMX gar nicht für das Mailschreiben gedacht.

Auch die Einstellungen sind schwer zu finden. Sie sind aufgeteilt in „Mein Account“ und „Sonstige Optionen“. Klickt man auf „Mein Account“ könnte man aber denken, man sei auf der falschen Seite: Die ersten fünf großen Blöcke sind Werbung! DSL-Tarife, Telefontarife, eine teure eigene Mail-Domain, SMS verschicken und ein ominöses Sicherheitspaket. Erst gaaaanz unten auf der Seite: Die Links zu den Einstellungen (Profilinformationen, persönliche Daten, Passwort, Rechnungen etc.). Nicht gut.

Mehr gibt es bei GMX unter „sonstige Optionen“ – alles Bezahl- und Werbeoptionen. Selbst IMAP muss man sich hier teuer erkaufen! Werbefreiheit sowieso. Weiter unten ist das etwas nützlichere „Speicherplatz“ versteckt – könnte man meinen. Es verspricht einen Überblick über den Speicherplatz. Aber auch das nur gegen Bezahlung. Frechheit!

Bei Google dagegen: Die Schreib-Schaltfläche ist oben Links gut präsent und ausreichend groß. Man sieht sie sofort und muss sie nicht suchen. Die Einstellungen werden oben rechts durch ein Zahnrad repräsentiert – dort ist auch wirklich alles zu finden, fein säuberlich in Tabs aufgeteilt. Etwas viel einzustellen gibt es schon, ja. Aber dafür findet man es wenigstens. Außerdem passt sich das Webinterface der Bildschirmauflösung fließend an. Wer es ausprobieren möchte: Einfach mal den Browser kleiner ziehen!

Minimalistisch: Obwohl GMail so mächtig ist, versteckt es geschickt alle Optionen.
Minimalistisch: Obwohl GMail so mächtig ist, versteckt es geschickt alle Optionen.

Dafür ist es bei Google etwas umständlich an die Kontakte zu komen. Man muss erst von E-Mail auf Kontakte umstellen. Da gibt es aber schlimmeres – auch das GMX-Adressbuch ist nicht voll integriert. Die Freemail-Anbieter scheinen alle kaum noch Budget in ihr Webinterface zu stecken.

Spamfilter auf Freemail-Niveau

Statt eindeutigen Spam sofort wegzufiltern, landet viel zu viel erst im Ordner „Spamverdacht“. Bei Google hingegen wird ein Großteil gar nicht erst zugestellt. Das ist sehr viel angenehmer. Auch Massenbenachrichtigungen (Rossmann, Amazon, Weltbild etc.) werden vorsortiert. Sogar wichtige Mails werden gesondert gekennzeichnet.

Generell habe ich bei GMail bislang sehr wenige Spam-Mails im Posteingang gehabt. Bei GMX und web.de kam das leider schon öfters vor.

Tipp: Wer bei Yahoo die unerwünschte Werbung sucht sollte sich umgewöhnen. Dort heißen diese Mails „Junk-Mails“. Grund ist hier, dass man den Markennamen »Spam« nicht verwenden wollte.

Technik

Wie oben schon erwähnt, ist bei GMX IMAP nur gegen Aufpreis nutzbar. Schon vor fünf Jahren dachte ich mir: Wie rückständig. Das es heute nicht anders aussieht, zeugt nicht gerade von Fortschritt und Seriosität.

Das zeigt sich auch im Webinterface. Während Google trotz seines minimalistischen Interfaces (s.o.) moderne AJAX-Elemente einbaut, die wirklich praktisch sind (Vervollständigung bei Namen, Prüfung auf fehlende Anhänge, Termine & Videos als Vorschau uvm), beschränken sich GMX und web.de auf etwas Eye-Candy. Keine wirklich hilfreichen Tätigkeiten werden durch AJAX unterstützt. Ledigleich ein paar Menüs gleiten auf – aber nach einem Klick wird dann doch die ganze Seite wieder neu geladen.

Web.de ist wieder mal mein Test-Verlierer. Hier lassen sich nicht einmal Mails automatisiert weiterleiten.

Sicherheit – Freemail = Free of SSL?

GMX: Teure Rufnummer für Passwortreset
GMX: Teure Rufnummer!

Einer der wichtigsten Punkte. Hier schießt GMX völlig den Vogel ab: Man kann eine teure Hotline anrufen, wenn amn sein Passwort vergessen hat. Richtig, eine 0900-Nummer zum Preis von stolzen € 1,86 pro Minute. Wer dringend an seine Mails muss, wird zu dieser Maßnahme greifen. GMX verdient sich derweil ein goldenes Näschen.

Die Optionen, über eine zweite E-Mailadresse ein neues Passwort setzen zu lassen, funktioniert auch. Allerdings muss man dazu explizit auf „Passwort vergessen?“ klicken.

Bei Google ist dieses selbstverständlich auch möglich. Allerdings wird die Sicherheit noch um ein Vielfaches erhöht:

Damit bietet Google ein großes Plus an Kontosicherheit, an das GMX und web.de auch gegen Aufpreis nicht herankommen! Web.de versagt auch hier total: Das Login geschieht nicht einmal zwingend über SSL – damit könnten Angreifer Die Benutzerkennung und das Passwort mitlesen. Das ist echt ein Armutszeugnis! Leider ist auch GMX nicht komplett über HTTPS erreichbar, so dass auch hier E-Mails mitgelesen werden könnten. Traurig!

Fazit

Die ehemaligen Platzhirsche GMX und web.de sind einfach elendig schlecht. Weder kostenlos noch gegen Bezahlung bieten sie Features und Leistungen, die nicht auch kostenlose Dienste wie Googles GMail, Yahoo oder Microsofts Outlook.com bereits bieten. Für das Geld könnte man auch selbst hosten und hätte mit z.B. RoundCube ein besseres Webinterface als bei jedem der Freemail-Anbieter.

Ich sehe es so: Bezahlt wird heutzutage mit den Daten. Auch wenn die AGBs und Datenschutzerklärungen von GMX und web.de sauberer scheinen, so bleibt denen doch der doppelte Verdienst (personalisierte Werbung über Eingaben und E-Mails, Premiumfunktionen). Google Mail beschränkt sich auf den ersten Punkt und bietet mehr Funktionen.

Mein Rat: Finger weg von diesen Abzockern!

Weblinks zum Thema Freemail

Published inInternetseiten vorgestellt

64 Comments

  1. Moin,
    ein weiteres „cooles Feature“ von Web.de besteht darin, dass man seinen Freemail-Account dort nicht selber löschen kann, wenn man irgendwann(!) einmal Mitglied in diesem komischen Web.de-Club war. Auch wenn dies schon Jahre her ist, geht das nicht.
    Um das Konto zu löschen, muss man die „kostengünstige“ Hotline in Anspruch nehmen.
    Web.de und GMX sind wirklich richtige Drecksläden!

    Da nutze ich lieber einen richtigen Maildienst mit eigener Domain für weniger als einen Euro pro Monat. Obwohl ich Gmail auch wirklich gut finde. Da habe ich auch noch eine Adresse (neben der bei Web.de, die ich ja nicht loswerde, ohne dafür zu bezahlen).

    • Benjamin Marwell Benjamin Marwell

      Hi Fjunchclick,

      danke für deine Antwort! Ja, die Clubs sind echt Abzocke. Es gibt auch eine alternative (versteckte) Hotline-Rufnummer.

      Aber zum Löschen:
      Wenn ich auf kundencenter.web.de gehe und mich anmelde, wird mir da das Löschen meines Accounts angeboten. Bei Dir nicht?

      Ich nutze derzeit Google Apps, da zahle ich nur für die Domain bei inwx.de und habe pro User 10 GiB Speicherplatz. Bin damit sehr zufrieden, auch wenn es sicher andere (möglicherweise bessere) Möglichkeiten gibt.

      • Doch, angeboten wird mir das auch.
        Wenn ich es dann machen will, kommt allerdings die Meldung, dass ich ja mal (zahlendes) Mitglied im WEB.DE-Club war und eine selbstständige Löschung des Accounts daher nicht möglich ist.

        Diese Clubmitgliedschaft habe ich bereits vor sechs Jahren gekündigt. War übrigens auch nur per Einschreiben mit Rückschein möglich, alles andere (E-Mail, Fax, normaler Brief) hat web.de schlicht und einfach ignoriert.

        Ich habe übrigens eine Mail-Domain bei domain-factory. Zahle da für die Domain und 5GB 55 Cent/Monat.

    • tom hack tom hack

      „web.de und gmx sind richte Drecksläden“. Sehr richtig!!! Kann ich nur bestätigen. Finger weg von diesem Dreck!!! Wer sich mit diesen Drecksläden abgibt braucht sich nicht zu wundern.

      • Sin13 Sin13

        Als ob GMail besser wäre. In Bezug auf SPAM mag das sein. Aber wie sieht es mit Datenschutz aus? Schonmal gedanken gemacht? Hört euch mal um, besser gesagt bevor ich hier eine riesige Werbekampagne für GMail verfasse informíere ich mich zuvor richtig.Kenne Dutzend Leute die einiges mit GMAIL erlebt haben. Solche ´Geschichten gab es bei GMX & CO nocht nicht.

        Zu der Deaktivierung des Postfachs: Outlook.com ist ehemals Hotmail und wenn man sich hier ebenfalls mal schlau gemacht hätte bevor man alles schlecht redet wüßte man das es dort auch eine Deaktivierungszeit gibt. Aber viel Spaß beim weiter Miesmachen! Der Bericht scheint ja auf DAU’s und Noobs zu wirken und für so manch einen ein toller Test sein.

        • Benjamin Marwell Benjamin Marwell

          Kenne Dutzend Leute die einiges mit GMAIL erlebt haben. Solche ´Geschichten gab es bei GMX & CO nocht nicht.

          Was sind denn „solche“ geschichten? Das ist doch genau so unfundiertes Miesmachen, wie du es von dieser Diskussion behauptest. Außerdem kennen andere wieder andere Geschichten. „Geschichten“ sind also keine gute Grundlage für eine mehr oder weniger objektive, aber vor allem nicht für eine nachvollziehbare Meinungsäußerung.

          Outlook.com ist ehemals Hotmail und wenn man sich hier ebenfalls mal schlau gemacht hätte bevor man alles schlecht redet wüßte man das es dort auch eine Deaktivierungszeit gibt.

          In der gesamten Diskussion hat keiner behauptet, dass es bei Outlook – dem Hotmail-Nachfolger – keine Deaktivierungszeit gibt. Im Gegenteil: Ich stelle Outlook aus technischer Sicht noch als besser da, als etwa GMX und web.de.
          Alleine schon, weil einem dort kein Premium-Service aufgedrängt wird, halte ich Outlook für seriöser. Zumindest ist mir eine solch harte Werbung dafür nicht bekannt.

  2. Stefan Stefan

    Hallo Benjamin,
    Du machst also immer noch fleißig Werbung für den größten Daten-Gierschlund der Welt?
    Nachdem ich mich mittlerweile doch von der T-Online-Software lösen konnte, nutze ich ein altes Windows-Bordmittel für meine Mails: Outlook Express. Keine Werbung, keine Kosten. Es kann nicht viel aber was es kann, das kann es. Und mehr als meine Mails verwalten muss es auch nicht.

    • Hellhunter Hellhunter

      Deine Argumentation ist unschlagbar!

  3. KH KH

    Hallo,
    auch, wenn Benjamin für Google etwas die Webetrommel rührt, sind die angegeben Daten doch valide und korrekt.
    Übrigens sollte sich hier niemand aufregen, der den Unterschied zwischen Email Anbieter und Email Client nicht kennt – gell Stefan 🙂

      • Benjamin Marwell Benjamin Marwell

        Es gibt ja jetzt outlook.com als Nachfolger von hotmail.com (oben zweimal erwähnt). Diese würde ich als „großen“ Anbieter in einen Topf mit der „besseren“ Technik schmeißen.

        Außerdem behebt POP auf T-online.de es ein Grundproblem nicht: Wenn man mal ein paar Tage seine Mails nicht per POP/IMAP(?) abholt, ist der Speicher voll. Im Gegenteil: ein lokaler Festplattendefekt ist wahrscheinlicher als ein Datenverlust im RZ eines „Riesen“. Dennoch: T-Online ist tatsächlich kein so schlechter Anbieter!

        Gedacht war der Artikel sowieso eher als Rant auf GMX und Web.de um aufzuzeigen, wie technisch schlecht sie im Vergleich zu Google, Outlook und Yahoo (und T-Online) dastehen. Insofern war der Beitrag eh am Artikelthema vorbei.

        Interessant ist übrigens Die Gierschlund-Behauptung als Argumentationsversuch ohne weitere Quellen. Ohne Quelle ist das nur FUD. Wie oben beschrieben scannen GMX & Co. die Mails wahrscheinlich auch – anders ließen sich solche Dienste gar nicht finanzieren. Das hatte ich oben bereits erwähnt und wurde wohl komplett überlesen. Von dem Fragebogen bei GMX.de ganz abgesehen – hier wird man aufgefordert, sein Haushaltseinkommen anzugeben. Na Danke!

  4. uylenspygl uylenspygl

    Hallo
    Das war sehr interessant zu lesen – vielen dank!
    Wenn Leute ihre Email-Adresse bei einem kostenlosen Anbieter mit absolut minimalistischer Ansicht und ohne Werbeschrott – und den – für Prepaid-Surfer teueren – teilweise sehr hohen Datenmengen suchen, dann gibt’s da den Geheimtippp!!!

    OK.de

    Super aufgeräumt und sympathisch klar gefiel es mir sofort!

    Ob die (unsere) Zukunft grosse kostenlose Datenspeicherungs-Optionen verlangt ist ungewiss…

    Jedenfalls gehen wenige Bytes beim täglichen Nachsehen drauf! das ist gut.

    AOL, T-online und Hotmail sind sehr zehrend, Gmail und GMX – und besonders OK.de sind bescheiden!!

    Vor wenigen Tagen versuchte GMX wohl auch mich zu f…… – zumindest wurde mir beim automatischen Einloggen nach 3maliger Wiederholung der Zugriff für 11 Stunden verwährt!!

    Für unwichtige oder lästige ‚Pflicht-Registrierungen‘ reicht es aber dennoch!

    Teste(t) doch mal OK.de – ich bin durch einen begeisterten Geheimtippler zufällig darauf gestossen

    Was Yahuuu-Mehl betrifft, so kann ich keinem trauen, der mir aufdringlichst nahelegt endlich auf das neue ‚Layout‘ (oder so ähnlich) zu wechseln, diese ‚original-Benachrichtigungen‘ aus USoA mir als SPAM präsentiert, und dann alle Nas lang Knüppel zw. die Beine wirft!!!

    Email-Anfragen wegen dieser und/oder ähnlicher ‚Probleme‘ werden von ‚Yahore‘ nich beanrtwortet!
    Ganz im Gegenteil: Danach wird’s schlimmer – kennt man sonst auch vom grünen Wurfstern…

    Egal – Nur Mut – der Wettbewerb wird’s schon richten – die Saurier sterben von Selbst (aus)

    Liebe Grüsse aus dem Norden – Uylenspygl

  5. Sven Sven

    Danke für diesen Artikel. Ich suche immer mal nach Argumentationshilfen, wenn ich mit Leuten über Freemailer diskutiere.

    Sicher, das Problem der „Daten-Krake“ Google ist nicht von der Hand zu weisen. Allerdings vermute ich auch stark, dass das bei web.de, GMX und Konsorten auch nicht anders ist. Die haben lediglich den Vorteil, dass es wenigstens deutsche Anbieter sind, und die Daten ja vielleicht auch in Deutschland liegen (das weiß ich schlicht nicht), was dann aus juristischer Sicht günstiger ist.

    Wer sich auf Facebook herum treibt, der braucht sich eh keine Sorgen um Google zu machen. Der hat ganz andere Probleme. 🙂

    Was bei Google der ganz große Vorteil ist, das wird natürlich unter dem Aspekt des Datenschutzes auch zum Problem: Die Integration der vielen praktischen Dienste.

    Kurzum, ich bin nicht paranoid, mir aber der Problematik des Datenschutzes durchaus bewusst. Dennoch möchte ich auf den Praktischen Nutzen der Google-Dienste nicht mehr verzichten, insbesondere bei der Vernetzung mit anderen Google-Nutzern (Kalender, Google Drive ehemals Google Docs). Dafür bin ich halt auch bereit, ein für mich – wie ich denke – überschaubares Risiko einzugehen.

    Sensible Daten verschlüssele ich eh, bevor ich die per Mail verschicke oder auf Google Drive hochlade.

    Ich fahre ja auch mit dem Auto auf der Autobahn, obwohl es immer wieder Geisterfahrer gibt oder Verkehrsrowdies, die einen in Gefahr bringen. Aber gar nicht zu fahren ist eben auch keine brauchbare Alternative. Und gelegentlich steckt man da halt auch mal im Stau und kommt nicht weiter.
    Mag sein, dass der Vergleich an einigen Stellen etwas hinkt, aber lasst uns da jetzt bitte keine Diskussion draus machen.

    Zu den Google Apps: Die sind seit wenigen Tagen nicht mehr kostenfrei verfügbar für Neuanmeldungen. Da gibt es jetzt nur noch kostenpflichtige Varianten. Ich gehöre zu den Glücklichen, die noch einen kostenlosen Account haben und den weiterführen können. (Das hab ich jetzt in mehren Meldungen gelesen, aber nicht explizit genau recherchiert.)

    Outlook Express gehört hier übrigens gar nicht her. Hier geht es ja auch explizit mit darum, ein Webinterface zu benutzen!

    Übrigens: Erst seit ich einen Google-Account habe, sind Webinterfaces für mich wirklich nutzbar gewesen. Das ließ sich nämlich auch über eine Schmalband-Verbindung brauchbar benutzen. Damals ISDN jetzt UMTS, bei uns gibt es bis heute kein DSL! Erst sei einiger Zeit einer Anbieter mit einer Richtfunkstrecke aber nur einem Tarif für 50(!) Euro. Das ist mir dann doch ein wenig zu heftig.

    Liebe Grüße aus Potsdam

    Sven

    Noch ein Nachtrag: Ich kenne genau zwei Fälle persönlich, in denen jemandes Mailaccount gehackt wurde. Beide waren bei Yahoo. Keine Ahnung, ob das was zu bedeuten hat, aber es scheint mir schon eine gewisse Häufung.
    Zugegeben: Die beiden betroffenen Personen kennen sich sogar, aber die Fälle liegen zeitlich so lange auseinander, dass ich da mal keinen Zusammenhang vermuten würde. 🙂

    • Benjamin Marwell Benjamin Marwell

      Hi Sven,

      danke für deine sehr ausführliche Antwort! Ich will nur kurz auf deinen Nachtrag eingehen.
      Tatsächlich könnte es mit Yahoo zu tun haben. Dort war es (ist es noch? Keine Ahnung) nämlich Pflicht, genau eine Sicherheitsfrage zu definieren. Das Sicherheitsfragen oft ein Problem sind hatte ich ja auch schon geschrieben: http://blog.bmarwell.de/2012/06/06/sicherheitsfragen-beschranken-account-sicherheit/

      Außerdem hat es z.B. schon Sarah Palin getroffen (auch wenn sich die geklauten Daten hinterher als Fälschung herausstellten):
      http://www.heise.de/security/meldung/Sarah-Palin-Der-Mail-Hack-der-keiner-war-207052.html

      Outlook Express gehört hier übrigens gar nicht her. Hier geht es ja auch explizit mit darum, ein Webinterface zu benutzen!

      Selbst wenn: Auch hinter Outlook muss ein E-Mailanbieter stehen. Scheinbar noch immer die Telekom.

      • John L. John L.

        Also hinter Outlook und Outlook Express steht immer noch Microsoft und sonst Niemand.

        • Benjamin Marwell Benjamin Marwell

          Hinter der Software Outlook [Express] steht Microsoft.

          Wenn du mit Outlook [Expess] ein GMail-Konto bedienst, steht Google hinter dem E-Maildienst. Rufst du ein GMX-Konto ab, erhältst du mit O.E. E-Mails aus deinem GMX-Konto.

          Nochmal: Es geht um den Maildienst. Dein Maildienstanbieter heißt ja auch nicht Mozilla Firefox, weil du dein GMX-Konto damit ansteuerst.

  6. John L. John L.

    Ehm räusper – ich bin GMX Nutzer aber ischer kein Verfechter. Stelle jedoch gerade auf eigene kostenpflichtige doch dafür unabhängige Email um.

    Nur eine kleine Amerkung: Auch bei GMX läßt sich der Spam Filter so einstellen das man Spm’s gar nicht erst zugesendet bekommt und sie auch nicht im Spam Ordner landen. Das funktioniert sogar so gut das der Absender eine Mitteilung bekommt das er abgelehnt wurde. Hab es selbst ausprobiert muß man aber selbst einstellen und das finde ich vernünftig.

    Ansonsten, bis auf die Dreckwerbeemail 1 mal pro Tag (dafür sollte man aber Verständnis haben denn bei GMX will man auch von was leben) kann ich nicht klagen, rein über fast gar nichts. Und ich bin seit 1999 bei GMX.

    Für den normalen Nutzer ist GMX kein Proble, egal was so geschimpft wird. Da finde ich Gmail wesentlich problematischer – aber mehr wegen das Gesamtimage von Google. Ich lasse mich eben nicht gern ausschnüffeln.

    So long

  7. nopfop nopfop

    Was mache ich falsch, wenn ich trotz GMX-Freemail via IMAP zugreifen kann? Funktioniert hier seit Jahr und Tag und auch bei einem erst kürzlich eingerichteten neuen Konto ist das problemlos möglich. Auch die Deaktivierung nach 180 inaktivität kann ich so nicht bestätigen. Ich weiß nicht, wann ich mich da zuletzt angemeldet hätte. Muss schon Jahre her sein.

    Grüße

    • Ja IMAP funktioniert bei Web.de und GMX. Ist aber nur inoffiziell. Wenn sie es abstellen würden, würden sehr viele Kunden gehen. Aber offiziell beworben wird die Funktion nicht.

  8. KleinesÜbel KleinesÜbel

    Ausgerechnet Google als Pluspunkt in Sachen Datenschutz aufzuführen ist schon ein Hohn. Die haben sich in ihren AGB absegnen lassen, die Daten von ALLEN ihren Diensten zu Profilen zusammenführen zu dürfen. D.h. nicht nur „Suchanfragen“ werden analysiert sondern auch die Mailinhalte. Außerdem dürfen vom Nutzer per AGB abgenickt Bewegungsprofile erstellt werden, wenn sich dieser auf beliebigen Seiten im Netz tummelt, auf denen zufällig Werbung oder Google-Analytics-Tracker eingebunden werden.

    Dass GMX keine US-Firma ist, ist hier schlicht und einfach DER entscheidende Vorteil für den Nutzer! Die „Aktualisieren Sie Ihr Profil“-Aufforderungen sind zwar lästig, aber man kann dort sämtliche Felder leerlassen und die Sache ist mit drei Mausklicks erledigt.

    Meine Frage angesichts der immer größeren Datensammelwut von Google wäre eher: Warum nutzt man Googlemail noch?

    • Benjamin Marwell Benjamin Marwell

      Dass GMX keine US-Firma ist, ist hier schlicht und einfach DER entscheidende Vorteil für den Nutzer!
      Nein, da muss ich Dir leider widersprechen. Es gibt Google Deutschland mit Sitz in Irland. Deine Daten verlassen also die EU nicht.

      Des weiteren schreibt Google:
      Wir werden keine Informationen von DoubleClick-Cookies mit personenbezogenen Daten verknüpfen
      So etwas ähnliches finde ich bei GMX und web.de nicht. aber man kann dort sämtliche Felder leerlassen
      Damit verstößt du gegen deren AGB.

      Und ganz ehrlich: Ich finde es geil, nur noch personalisierte Werbung zu kriegen. Die Daten werden ja nicht zum Werbenden geschickt. Es wird immer nur dynamisch passend eingebunden. Endlich keine Werbung mehr für Lippenstift & Co. – aber klar, kann man auch anders sehen. Da habe ich Verständnis für deine Ansicht.

      Dennoch: Bei Google kannst du alle deine Daten einsehen – auf einen Blick. Das kannst du bei GMX nicht. Und auch nicht bei Web.de. Nada, gibts nicht.

      Google schreibt außerdem: Sie können Ihren Browser auch so einstellen, dass alle, einschließlich der mit unseren Diensten verknüpften Cookies blockiert werden, oder dass eine Meldung angezeigt wird, sobald ein Cookie von uns gesetzt wird
      Seitens GMX ähnliche Kommentare? Fehlanzeige. Wahrscheinlich verstößt man dann gegen deren AGB. Super.

      Außerdem bleiben die technischen Gründe: Alleine die volle SSL-Verschlüsselung, anwendungsspezifische Passwörter und der Auth-Token (TOTP) sind – wie der Rest des Artikels – eindeutige, technische Gründe.

      Und jetzt kommt der alles-totschlagende Pluspunkt: Googles Anzeigevorgaben-Manager. Da kannst personalisierte Anzeigen komplett deaktivieren, oder die Daten, die Google über dich zu kennen glaubt, anpassen.
      Beispiel: Mein geschätztes Alter auf Grund meiner angesehenen YouTube-Videos lag bei 35-45. Google hat hier also nicht mein Google+-Profil genutzt. Denn: Google nutzt – wie oben zitiert – keine personenbezogenen Daten von Dir, um zu werben! GMX schon.

      Insgesamt erweckt das bei mir mehr vertrauen, als die Datenschutzbedingungen von GMX & Co. – Google sorgt zudem noch für Transparenz. Und personalisierte Werbung ist mir lieber als völliger Bockmist am Seitenrand.

      Insofern: War es wirklich so ein Hohn, Google einen Pluspunkt in Sachen Datenschutz zu geben? Ich finde nicht.

  9. Chol Chol

    Ein weiteres Übel bei GMX ist, dass sie Adressdaten an die GEZ weiterleiten. Kaum hatte ich mich bei GMX registriert, kam ein paar Wochen später der erste GEZ-Brief. Eine Bekannte hatte bei der GMX-Registrierung einen Vertipper in ihrem Vornamen, und bekam kurz darauf einen GEZ-Brief mit selbigem Vertipper…

    Den US-Anbietern wie GMail Vertrauen zu schenken bereitet mir allerdings auch Bauchschmerzen, da dort diverse Regierungsorganisationen mitlesen. Wobei das in Deutschland auch der Fall ist ( http://de.wikipedia.org/wiki/Sichere_Inter-Netzwerk_Architektur ), da muss man abwägen welches wohl das kleinere Übel ist.
    In der Hinsicht ist es vielleicht am sichersten, einen eigenen Mailserver zu betreiben, allerdings werden Mails von einer eigenen, unbekannten Domain wahrscheinlich in vielen Spamfiltern hängenbleiben.

  10. Jörg Jörg

    @tobi:
    auch wenn imap bei gmx vielleicht nicht beworben wird – jeder, der ein gehirn hat und dieses benutzt, kann spätestens in der online-hilfe nachsehen, wie er diesen service nutzen/einrichten kann

    das und auch eine regelmäßige kontrolle seines postein-/ und ausgangs sollten ausreichen, um seinen account unter kontrolle zu haben

    wer mit dem vorhandenen speicherplatz nicht ausreicht macht eher selbst etwas falsch, aber ist immer einfacher, anderen die schuld am eigenen unvermögen/der eigenen faulheit zuzuschreiben

    jeder hat selbst zu entscheiden, ob und wie er angebotene dienstleistungen nutzt – wenn email nicht gefällt: für 0,59 aufwärts kann man diees sachen auch per brief verschicken…

  11. oeni7733 oeni7733

    Also ich finde Kinners ihr müsst die Kirche im Dorfe lassen! Freemail hin, Freemail her – warum legt sich jemand ein Postfach zu, wenn er es sechs oder neun Monate nicht nutzt??? Da bin ich aber so total auf der Seite der Anbieter. Es ist ganz einfach nur überflüssig!!!

    In Sachen web.de hat der Autor bei mir zwar auch offene Türen eingelaufen. Weil da wirst du wirklich wie ein Depp behandelt. Aber dort ist das Problem doch automatisch gelöst, weil bei Übertreffen von 500 Mails ohnehin dichtgemacht wird. Bei gmx habe ich einen kostenpflichtigen Account und bin bestens zufrieden. Im übrigen ist jedem freigestellt, sich eine homepage einzurichten und einen eigenen E-Mail-Account. Dann soll er aber auch die Kosten tragen – hahaha!

    Gerade aber für die Massen sind diese kostenlosen E-Mail-Angebote super. Wir dürfen alle nicht vergessen, wie wir damals in die Internet-Welt eingestiegen sind. Deshalb kann und will ich das Gebotene nicht verteufeln. Und bitte: Die meisten werden auf andere Weise viel schlimmer abgezockt als auf diese. Deshalb: Ball flachhalten!!!

    • Benjamin Marwell Benjamin Marwell

      Im übrigen ist jedem freigestellt, sich eine homepage einzurichten und einen eigenen E-Mail-Account. Dann soll er aber auch die Kosten tragen – hahaha!

      Da stimmt. Ich habe auch Mailaccounts bei meinem Hoster, schokokeks.org. Dort ist ein Roundcube installiert, und die Mails werden von meinem Webspace abgezogen (der leider mit 2GiB etwas knapp bemessen ist).
      Dennoch nutze ich nebenbei noch Gmail, weil dessen Funktionen von Roundcube einfach bei weitem nicht an die von GMail reichen. Dafür nehme ich gerne etwas personalisierte Werbung in Kauf. 😉

      Deine Antwort ist also durch und durch richtig. Das mit dem gmx-Postfach ist mir auch nur deswegen passiert, weil ich ja auf GMail umgestiegen bin und deshalb lange nicht mehr reingeguckt habe, haha… 😉

  12. oeni7733 oeni7733

    @ Chol wegen

    Ein weiteres Übel bei GMX ist, dass sie Adressdaten an die GEZ weiterleiten. Kaum hatte ich mich bei GMX registriert, kam ein paar Wochen später der erste GEZ-Brief. Eine Bekannte hatte bei der GMX-Registrierung einen Vertipper in ihrem Vornamen, und bekam kurz darauf einen GEZ-Brief mit selbigem Vertipper…

    Du brauchst dich nur bei deinem Einwohnermeldeamt registrieren zu lassen und hast eine Woche später Post von der einstigen GEZ. Durch die neue miese Gebührenstruktur ist das aber eh egal. Mittlerweile ist es ein wenig schwieriger, sich vor dieser unrechtmäßigen Zwangsabgabe zu drücken. Aber glaub mir, es geht…

  13. ich ich

    gmail is doch der letzte rotz! reicht doch dsaaa google weiß was ich suche unde den auch noch meine mails lesen kotz. am besten noch google crome verwenden den wissen die echt alles ich muß koooooooooooooooooooooooooooooooooooooooootzen!!!!!!!!!!!1

    • Benjamin Marwell Benjamin Marwell

      Wie im Text erwähnt weiß kein Mitarbeiter von Google, was du in deinen Mails hast. Es wird lediglich automatitisiert vom Server mehr oder weniger passende Werbung zugeschaltet!!!!!!11111einseinself

  14. bulli bulli

    Also ich weiß ja nicht was das fürn sinn macht sich über nen freemail account so hoch zu schaukeln. bin schon jahre bei gmx und checke meine mails schreibe und bekomme welche. ganz einfach musst nichts zahlen und hat das was nen normalo brauch wer mails zum arbeiten nutzt oder sowas der kann sich ja nen super hightech mail account nutzen kaufen oder was weiß ich. und abzocke verarsche gibt es immer und überall. und mit speicherplatz also ich sagmal 1gb reicht doch wohl oder und dazu haben die entwickler ne menü leiste entwickelt da steht LÖSCHEN. und das google zeug is in meinen augen unnötig. nur werbung und propaganda. würde mich nicht wundern wenn benjamin für sein schön schreiben noch geld bekommt.
    MFG

    • Benjamin Marwell Benjamin Marwell

      Nein, das ist kein gesponsorter Artikel, sondern ein Frust-Artikel.

      Löschen? Kannst du gerne machen. Ich habe mich schon oft gefreut, dass ich Mails nur Archiviere und auch noch nach Monaten danach suchen kann.

      Google hat eindeutig weniger Werbung, wie ich im Artikel geschrieben habe. Keine Werbemails, nur eine dezente Zeile oben am Rand und ein kleiner Block am Rand. Keine flimmernden, großen Banner, wie bei GMX.

      Leider deinerseits nur Behauptungen ohne Grundlage – Propaganda? Vielleicht. Aus technischer Sicht.

      • bulli bulli

        („Löschen? Kannst du gerne machen. Ich habe mich schon oft gefreut, dass ich Mails nur Archiviere und auch noch nach Monaten danach suchen kann.“)

        Weiß zwar nicht was du mit diesem text sagen willst aber gut !?

        Und ist das google denne kostenlos ? und auch sicherer als gmx können dritte drauf zugreifen ? würde mich mal interessieren.

        und werbung ist überall das ist fakt ob nu klein oder groß sie ist numal da gelle.

        MFG

  15. Goldmann Goldmann

    Bin mit gmx-Mail bestens zufrieden!

  16. drosselbart drosselbart

    @Benjamin
    „Zu kleiner Online-Speicherplatz“?
    Du lässt Deine Mails wirklich da liegen, um irgendwann mal zu recherchieren oder zu stöbern?

    „Passende Werbung“? „Flimmernde Banner“?
    Du kennst keine Filter und Addons?

    eMails sind – wie jeder weiß, der etwas nachdenken kann – Postkarten und was Du GXX und Konsorten unterstellst und bei Google ausgeschlossen zu glauben weißt (DER Brüller: „kein Mitarbeiter von Google (weiß), was du in deinen Mails hast“ vs. „wie oben beschrieben scannen GMX & Co. die Mails wahrscheinlich auch – anders ließen sich solche Dienste gar nicht finanzieren“), ist ganz allein Dein Geheimnis.
    Hoffen wir mal für Dich, dass die bösen geschassten Freemailer Dich nicht wegen übler Nachrede abmahnen.

    Ich lasse täglich u.a. ein, zwei GMX-Adressen abrufen, sehe bis auf ganz wenige Ausnahmen nur das, was mich erreichen soll und mache das so seit gefühlten 30 Jahren.
    Dass ich GMX, web.de oder freenet.de seit 1995 (oder so 😉 noch nie ein einziges werberelevantes Formularfeld ausgefüllt habe (mal ausgenommen meinen Namen, meine Adresse und mein Geburtsdatum) mag ja AGB-widrig sein (Benjamin: „Damit verstößt du gegen deren AGB“), hat mich aber bisher nicht wirklich interessiert. GMX, web.de oder freenet.de aber offenbar auch nicht…
    Setze doch bitte mal der geneigten Leserschaft drei genaue links, wo das stehen soll (bitte mindestens mit AGB-Ziffer – um das nicht mühsam suchen zu müssen)

    Ansonsten:
    Hör‘ doch bitte auf, Datenkrakenwerbung zu machen, nur weil Google auf Deinem Smartphone besser daher kommt… 😉

    • Benjamin Marwell Benjamin Marwell

      Du lässt Deine Mails wirklich da liegen, um irgendwann mal zu recherchieren oder zu stöbern?

      Ja, das tue ich. Jeder arbeitet mit Mails halt anders. Ich finde es sehr praktisch, Infos von vor einem halben Jahr noch einmal zur Hand zu haben. Etwa als Musiker, wenn Termininfos ein halbes Jahr vorher verschickt werden. Oder eine Suche nach „Willkommen (zu OR bei)“, die einem anzeigt, wo man sich überall angemeldet hat.

      “Passende Werbung”? “Flimmernde Banner”?
      Du kennst keine Filter und Addons?

      Du kennst keine AGB? Klar kenne ich die Werbeblocker. Aber überleg mal, warum du den Service kostenlos nutzen kannst. Weil genug andere GMX dadurch finanzieren, dass sie auf die Werbebanner klicken. Oder halt Premium-Features kaufen (bzw. drauf reinfallen – alleine deswegen nutze ich es ja nicht).

      DER Brüller: “kein Mitarbeiter von Google (weiß), was du in deinen Mails hast“
      und
      Setze doch bitte mal der geneigten Leserschaft drei genaue links, wo das stehen soll (bitte mindestens mit AGB-Ziffer – um das nicht mühsam suchen zu müssen)

      Antwort:

      Google does not rent, sell or share information that personally identifies you for marketing purposes without your express permission. No email content or other personally identifiable information is provided to advertisers.
      Quelle: http://support.google.com/mail/bin/answer.py?hl=en&answer=6603

      Contra GMX:

      Im Übrigen sind wir ebenfalls berechtigt, Ihre im Zusammenhang mit der Vertragsbegründung erhaltenen personenbezogenen Daten ohne weitergehende Einwilligung für folgende Zwecke zu verwenden:
      * E-Mail-Werbung oder Markt- und Meinungsforschung per E-Mail für eigene Waren- und Dienstleistungen
      * Postalische Werbung oder postalische Markt- oder Meinungsforschung
      * Spendenwerbung für gemeinnützige Organisationen

      [..]
      Zur Steuerung zielgruppenbezogener Werbung werden durch die 1&1 Mail & Media GmbH Informationen über Ihre Aktivitäten auf unserer Webseite (z.B. geklickte Werbebanner, besuchte Unterseiten etc.) unter einem Pseudonym erfasst und gegebenenfalls in Zusammenhang mit anonymen Daten aus Online-Fragebögen verwendet[..]
      Quelle: http://service.gmx.net/de/cgi/g.fcgi/products/mail/agb/privacy

      q.e.d.
      => So viel zum Thema, Google sei eine Datenkrake. Ich finde den „Datenschutz“ (wenn man ihn so nennen kann) von GMX echt unterirdisch! Sorry, dass ich das im Artikel noch nicht zitiert habe.

      [..]mag ja AGB-widrig sein, hat mich aber bisher nicht wirklich interessiert. GMX, web.de oder freenet.de aber offenbar auch nicht…

      Dann ist der Ärger umso größer, wenn auf einmal das Konto zu ist! 😉

  17. drosselbart drosselbart

    @Benjamin
    Das ist ja eine ausgesprochen seltsame Beweisführung…
    Zitate zusammenlegen und Fragen dann verkehrt zuordnen?

    Ich finde es sehr praktisch, Infos von vor einem halben Jahr noch einmal zur Hand zu haben.

    Ja und? Dazu musst Du sie auf den Google-Servern rumliegen lassen?

    Klar kenne ich die Werbeblocker. Aber überleg mal, warum du den Service kostenlos nutzen kannst. Weil genug andere GMX dadurch finanzieren, dass sie auf die Werbebanner klicken…

    Ach so? Ich sollte also nochmal in mich gehen, um über etwas nachdenken, das wir alle hier als Marktprinzip kennen? Nochmal: Zeig‘ mir doch bitte die AGB, die mich verpflichten, Werbebanner zu akzeptieren oder gar rumblinken zu lassen?.
    Der eine oder andere werbefinanzierte Anbieter wird vom Markt verschwinden, ein anderer mit neuen Ideen auftauchen. Ist es nach Deiner Auffassung meine Aufgabe, den Markt zu regulieren?

    …kein Mitarbeiter von Google (weiß), was du in deinen Mails hast

    Unbestritten! Aber:

    …wie oben beschrieben scannen GMX & Co. die Mails wahrscheinlich auch – anders ließen sich solche Dienste gar nicht finanzieren…

    Und da sitzen dann die Mitarbeiter und lesen?

    Und noch schlimmer: Dorthin kopierst Du auf einmal meine spätere Frage zu den AGB, die mich angeblich vepflichten sollen, werberelevante Formularfelder auszufüllen:

    KleinesÜbel schrieb: “Aktualisieren Sie Ihr Profil”-Aufforderungen sind zwar lästig, aber man kann dort sämtliche Felder leerlassen…“
    Benjamin schrieb darauf: Damit verstößt du gegen deren AGB.

    Na wo denn? Zeig sie doch mal. Komm doch dann nicht mir irgendwelchen herausgerissenen Zitaten.

    Ja, GMX erlaubt sich, mir täglich eigene Werbung zu senden.
    AGB: „E-Mail-Werbung oder Markt- und Meinungsforschung per E-Mail für eigene Waren- und Dienstleistungen“. Dazu zitiere ich Dich gern:

    Aber überleg mal, warum du den Service kostenlos nutzen kannst.

    Diese Mails wandern, ohne dass ich sie überhaupt sehe in den SPAM-Filter… (Ist das auch AGB-widrig?)

    Und GMX erlaubt sich, meine Adresse zu missbrauchen?
    AGB: „Postalische Werbung oder postalische Markt- oder Meinungsforschung“
    Habe ich in 15 Jahren noch nie erhalten und für den Rest, der woanders her kommt, reicht das „Keine Werbung“ am Briefkasten.

    Und GMX erdreistet sich auch noch, ohne weitergehende Einwilligung (AGB): „Spendenwerbung für gemeinnützige Organisationen“ zu machen?
    Na sowas aber auch!

    Und selbst gegen diese ganzen Unverschämtheiten kannst Du etwas tun:
    „Sie haben die Möglichkeit, der genannten weitergehenden Datenverwendung jederzeit durch schriftliche Mitteilung an die 1&1 Mail & Media GmbH, Datenschutz, Zweigniederlassung München, Frankfurter Ring 129, 80807 München oder per E-Mail an datenschutz@gmxnet.de zu widersprechen.“

    Google dagegen – wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass sie dort Deine Gegenüberstellung nicht mögen würden, es sei denn Du wüsstest es aus gutem Grunde besser 😉 – garantiert mir, keine persönlich identifizierbaren Daten zu tauschen oder gar zu vermieten oder zu verkaufen.
    Stimmt. Das ist ein guter Trost!
    Aber müssen sie das überhaupt, wenn sie alle personenbezogenen Daten ohnehin zusammenführen und damit gegen die Datenverarbeitung nach deutschem Datenschutzrecht verstoßen: <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bdsg_1990/index.html&quot;?

    Damit wir uns nicht missverstehen: Ich will keinen FreeMail-Anbieter schönreden. Da bin ich selbst sehr kritisch – gerade bei 1&1, die ich hinsichtlich eines Anschlusses vor vielen, vielen Jahren mal fast vor das Gericht ziehen musste. Wie einige hier nutzte ich einfach nur verschiedene freemailer-Konten für ganz verschiedene Aufgaben und habe für die vertaulichen Dinge und sensiblen Daten ganz andere (kostenpflichtige) Standards.

    Aber Deine Argumentation stottert gewaltig, weil sie Smartphone-Komfort und Datenschutz völlig unzuverlässig vermischt und zudem auch noch die Kommentare Deiner Leser_innen.

    Bleib doch mal bitte sauber in Deiner Beweisführung:
    (1) Bitte zeige uns links zu den AGB bei GMX, freenet oder web.de, in denen verlangt wird, werberelevante Formularfelder auszufüllen.
    (2) Bitte zeige uns die AGB-Details, in denen die o.g. Freemailer es zur Bedingung machen, auf den Einsatz von Werbeblockern und SPAM-Filtern zu verzichten.
    (3) Und ganz am Ende interessiert mich noch, wie Du zu folgendem Auszug aus den Google-Datenschutzbestimmungen stehst:
    „Von uns weitergegebene Informationen:
    Wir geben keine personenbezogenen Daten an Unternehmen, Organisationen oder Personen außerhalb von Google weiter, außer in einem der folgenden Umstände:
    […]
    – Für die Verarbeitung durch andere Stellen
    Wir stellen personenbezogene Daten unseren verbundenen Unternehmen, anderen vertrauenswürdigen Unternehmen oder Personen zur Verfügung, die diese in unserem Auftrag verarbeiten, auf Grundlage unserer Weisungen und in Übereinstimmung mit unserer Datenschutzerklärung sowie anderen angemessenen Vertraulichkeits- und Sicherheitsmaßnahmen.“
    Quelle: <a href="http://www.google.com/intl/de_DE/policies/privacy/&quot;

    Ich hatte geschrieben: „(noch nie ein einziges werberelevantes Formularfeld ausgefüllt zu haben) mag ja AGB-widrig sein, hat mich aber bisher nicht wirklich interessiert.“ – weil ich solche AGB-Details weder kenne noch jemals gelesen habe und keine Lust habe sie für Dich zu suchen. Du scheinst ja zu wissen, wo sie versteckt sind:
    blockquote>Damit verstößt du gegen deren AGB.
    Na dann mal endlich ran damit. Deine bisherige „Beweisführung“ hat sie jedenfalls noch nicht hervorgezaubert. Ich bin gespannt und:

    Dann ist der Ärger umso größer, wenn auf einmal das Konto zu ist!

    Dazu fällt mir doch noch eine vierte Frage ein:
    (4) Wie denkst Du über die Behauptung, dass das Problem meist vor dem Bildschirm sitzt ;)?

  18. Wenn man sein E-Mail-Programm nutzt (z.B. Outlook) dann ruft man doch seine E-Mails ab. Wieso soll man sich immer erst über das Webinterface einloggen müssen?

    • Benjamin Marwell Benjamin Marwell

      Wenn man sein E-Mail-Programm nutzt (z.B. Outlook) dann ruft man doch seine E-Mails ab
      Auch wahr.

      Bei mir ist es nur umgekehrt: Wenn ich eh schon den Browser offen habe, wo sich automatisch immer ein paar Tabs öffnen (Mail etc.) – warum dann noch ein E-Mailprogramm starten? Ich denke, da hat jeder seine eigene Nutzungsweise. Und das ist auch gut so – jeder hat die Wahl.

      Leider ging es bei dem Thema nicht darum, wie man seinen Freemail-Dienst nutzt, sondern warum man welchen Dienst nutzt.

      • War ja nur eine Meinung von mir. Ich klicke immer erst mal mein Outlook wenn ich hochgefahren bin, lese Mails. Danach Browser usw. und ich muß und möchte auch nicht jederzeit mit Smartphone, Netbook etc. pp. erreichbar sein. Man muß auch mal trotz aller geilen Technik abschalten können. Ständige Erreichbarkeit macht Menschen auch ausnutz- und ausbeutbar. Wer mich stört, landet bei GMX in der Blacklist, die nach 24 Stunden gelöscht wird. Gehe ich irgendwo arbeiten, kann mich der „Chef“ auch dort anreden und nicht nach Feierabend kommen. Von daher hat auch niemand meine Email oder Handynummer und schon gar nicht Festnetznummer.

        Früher konnte man im IE gleich zu Outlook wechseln und abrufen, aber das wurde ja abgeschafft. Von daher ist Deine Argumentation schon richtig.

        Mein Vater, der vor 14 Jahren starb, sagte immer: „Die Geschmäcker der Gestecker sind verschieden.“ 🙂

  19. Peter Peter

    Was für eine sinnlose Diskussion. Die Argumentation ist auf jeden Fall ziemlich schlecht. Fängt damit an, dass GMX nach 6 Monaten ein e-Mail Account sperrt und GMail 9 Monate! Wo ist denn bitte der Unterschied? Seht das mal so, wer sich 6 Monate nicht eingeloggt hat wird sich mit einer hohen Wahrscheinlichkeit in den 3 darauffolgenden Monaten nicht einloggen (weil kein Interesse mehr oder ähnliches). Und das Argument, dass man GMail mit dem Handy abruft – was als Aktivität zählt – kann man genauso gut auf GMX beziehen.
    Weiter zum Speicher: NUR 1 GB?? Wie groß sind e-Mails in der Regel? Richtig max. 10 MB. Bei einigen Anbietern können auch größere Mails versendet werden. Bringt aber nichts, da man nie weiß ob die Gegenseite auch 15 oder 20 MB empfangen kann. Daher ist das Versenden von Mails größer 10 MB eh Sinn frei! In der Regel sind Mails aber eher 1 MB groß. Das macht dann 1000 Mails, die gespeichert werden können! Reicht das denn nicht? Das ist immerhin ein Mail-Account und keine Cloud oder Online-Speicher. Dafür gibt es immerhin andere Anbieter (MyDrive, Dropbox oder SkyDrive). Und für Gewerbetreibende sind Free-Mail Angebote ohnehin ungeeignet.
    Persönliche Daten: Schon mal überlegt warum Google keine persönlichen Daten braucht? Sind die nicht drauf angewiesen, die bekommt Google auch so raus. Sobald ich meine G-Mail-Adresse nutze um mich bei Google+ anzumelden oder diese nutze um mein Android-Smartphone zu synchronisieren, weiß Google wo ich mich aufhalte, wie ich aussehe, wie meine Freunde aussehen, was meine Hobbys sind und wo ich in den Urlaub fahre. Was sind im Vergleich dazu denn noch Namen und Adresse wert? Was interessiert Google meinen Namen & Adresse wenn die mein Alter, Geschlecht, Bewegungsprofil, Einkaufsverhalten etc. haben können?
    Werbung: Google wirbt nicht?! Hallo?? Google ist die Werbemacht Nr. 1. Es ist zwar richtig, dass ich keine Werbe-Mails von Google erhalte und das ich keine Banner in meinem G-Mail-Account finde. Ist auch gar nicht nötig. Google ist viel subtiler. Google sammelt Daten und schaltet personalisierte Werbung, die viel effektiver ist und weniger als Werbung erkannt wird. Und das nicht nur auf Google.com sondern im www. Wenn man also eine GMail-Account hat, ein Android-Smartphone und am besten noch Google-Chrome nutzt, dann wird man zum Transparenten-User. Man wird auf (nahezu) jeder Webseite (durch Google) mit personalisierter, lokalgesteuerter Werbung bombardiert. Das ist meiner Meinung nach viel schlimmer, da hierdurch viel mehr Menschen unbewusst beeinflusst werden als durch offensichtliche Werbemails.
    Ich bin auch kein Fan von GMX oder Web.de, aber GMail ist noch viel schlimmer! Und das grade weil es bei GMail nicht offensichtlich ist. GMail macht einen seriösen Eindruck ist sehr aufgeräumt und (scheinbar) werbefrei. Aber nur auf den ersten Blick. Bei genauerer Betrachtung ist Google der größte Verbrecher. Es wird einem vorgegaukelt, dass es keine Werbung gibt und keine Daten erhoben werden. Dabei wird die Werbung lediglich von vielen nicht als solche erkannt (oder zumindest das sie von Google kommt) und ist dabei noch viel Wirkungsvoller. Daten werden ausnahmslos gespeichert und wahrscheinlich auch teilweise ausgewertet, um noch besser werben zu können. GMX und Web.de nerven nur. Google macht was die wollen. Was ist schlimmer?

    • Benjamin Marwell Benjamin Marwell

      Hallo Peter,

      Mit dem Login hast du natürlich völlig Recht.

      Speicher:
      Da ich keinen lokalen Mailclient nutze und überall auf meine Mails zugreifen können möchte, ist viel Speicher wertvoll. Da ist ein Gigabyte schnell voll, wenn man viele Bilder, Textdokumente etc. verschickt. Nach 3 Jahren habe ich jetzt 2.4 GiB E-Mails. Das liegt auch daran, dass ich geschickte E-Mails nicht lösche – wenn ich jemandem Mal ein Bild etc. schicke. Ich fand es schon öfters praktisch, darauf nochmal zugreifen zu können.
      Ich gebe Dir aber Recht, dass man sich hier auch mit einem Online-Speicher arrangieren könnte. Gewerbe haben sicherlich auch noch andere Möglichkeiten – und rechtliche Anforderungen.

      Persönliche Daten:
      Richtig, Google braucht die Daten nicht, weil sie anders ermittelt werden. Man kann die ermittelten Daten im Anzeigen-Vorgaben-Manager anschauen und dort ggf. anpassen – oder auch die personlisierte Werbung ausschalten. Ich fand interessant, dass mich Google auf Grund meiner bei Youtube betrachteten Videos ca. 10 Jahre zu alt geschätzt hat.

      Es wird einem vorgegaukelt, dass es keine Werbung gibt und keine Daten erhoben werden.
      So? Wo denn? In den AGB und im Datenschutz steht was anderes.

      • CH CH

        Was ist eine Pappnase .Sorry ,aber so nennt man Clowns.Was zum Teufel soll das? Soviel Augenwischerei ist unglaublich.

  20. P. Klüver P. Klüver

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was diese „Hetzkampagne“ gegen GMX und Co. soll. Ich habe, warsch. so lange es GMX überhaupt gibt, dort für verschiedene Zwecke mehrere E-Mail Accounts und bin damit hoch zufrieden. Ich hatte auch jeweils einen Account bei meinem Internetprovider (1&1) und bei all-inkl.com, wo meine Webseite gehostet wird. Mit beiden Anbietern war ich, was den reinen Mailverkehr betrifft, nicht zufrieden. Die Funktionen sind gegenüber GMX äußerst eingeschränkt, einfach deshalb, weil die Mailfunktion der Internetprovider und Webhoster lediglich eine Zugabe der Anbieter darstellt. Diese Anbieter verdienen ihr Geld als DSL-Anbieter oder als Webhoster.
    Zum Thema Werbung: Dass GMX und andere Freemailer Werbung an ihre Kunden senden ist doch verständlich. Umsonst gibt es nun einmal nichts auf dieser Welt. Wer das nicht will, kann sich doch davon freikaufen. Wo ist das Problem?
    Zur „Flimmerwerbung“ auf der GMX-Seite (also nicht im Account selbst): Wer ruft denn seine Mails noch auf der GMX-Seite auf? Wozu gibt es E-Mail Clients wie MS Outlook, Mozilla Thunderbird u.a.? Ich lasse mir meine Mails über meinen Browser (Opera) automatisch zustellen. Opera bietet „serienmäßig“, also ohne ein entsprechendes Ad-on installieren zu müssen, einen Mailclient.
    Zum Thema Abschaltung bei Nichtnutzung: Richtig ist, dass mein Account deaktiviert wird, wenn ich mich über einen Zeitraum von sechs Monaten nicht einlogge. Auch stimmt es, dass nach sechs Monaten Inaktivität neue Mails abgewiesen werden. Dies bedeutet aber nicht, dass bereits vorhandene Mails, auch wenn noch nicht geöffnet, automatisch gelöscht werden. Beim Aufräumen fand ich die Zugangsdaten eines drei Jahre alten GMX-Accounts, welchen ich mir einmal zugelegt hatte, welcher aber in Vergessenheit geriet. Und, oh Wunder, es existierte noch. Alle Mails bis zum Zeitpunkt der Deaktivierung waren noch vorhanden.
    Zum Thema Weitergabe von Userdaten bzw. Mailadressen: Zumindest bei GMX kann ich dieses ausschließen. Ansonsten müsste ich ja außer der Eigenwerbung von GMX Werbung in meinem Mailpostfach vorfinden.
    Der bzw. die Übeltäter sind woanders zu finden: Ich habe z.B. eine E-Mail Adresse, die ich einzig und allein für Onlineeinkäufe bei Amazon, Ebay und diversen Onlineshops für Computerbedarf und Elektronik nutze. Und einzig dieses Postfach wird überschüttet mit Werbung aller Art. Dabei bildet die Werbung der Onlineshops, bei denen ich einkaufe, noch den allerkleinsten Anteil. Dies sagt mir, dass es die Onlineshops sind, die meine E-Mail Adresse weiterleiten bzw. verkaufen.

    Mein Fazit: Trotz intensiver Internetnutzung und nicht geringem Mailaufkommen kann ich nicht über GMX klagen. Das Zusammenspiel mit Opera, den ich als Mailclient nutze, bin ich äußerst zufrieden.

  21. Sepp Sepp

    Es gibt schon seit etlichen Jahren unzählige Nutzer von GMX & Co welche durch übelsten Tricks in Abo fallen geraten (ich inbegiffen) und welche ohne ein Wimperzucken abgezockt werden und hier gibts immer noch Leute die von nix wissen??! Es tut mir leid aber diese Meinungen können nur gekauft sein! Schaut ins Netz und gebt nur mal GMX-Abzocke ein und ihr werdet unzählige Beiträge finden wo Menschen verzweifelt sind und nicht weiter wissen!!! Unmenschlich sowas!!!!!!!! Und hier noch für solche Machenschaften Werbung machen-echt traurig!!! Übrigens ich selber musste mich an die Verbraucherzentrale wenden um da raus zu kommen, allein hast du da fast keine Chance… LG

  22. P. Klüver P. Klüver

    @ Sepp:

    Was für eine Abofalle meinst du? So etwas kann dir doch bei jedem E-Mail Account passieren. Du kannst doch gmx oder jedem anderen Freemail-Anbieter nicht die Schuld in die Schuhe schieben, wenn du von irgendwo ein unseriöses Angebot erhälst, welches du dann auch noch eingehst. Dass wäre so, als ob du sauer auf die Deutsche Post wärst, weil die dir irgendwelchen Abomist ins Haus schickt.
    Wenn du allerdings die GMX-eigene Werbung meinst (erweiterter E-Mail Account). Nun ja, die kann nervig werden, weil man die immer erst wegklicken muss, um an sein Konto zu kommen. kostenlose Abhilfe: Einen Mailclient nutzen. Aber selbst, wenn ich zum Abrufen meiner Mails den Webbrowser nutze frage ich mich, wie man hier in die GMX-Werbefalle fallen kann. Damit es hier zu einem Vertrag kommt, muss ich meine persönlichen Daten angeben wie z.B. Namen, Geburtsdatum, Wohnort Strasse… Dann werde ich nicht versteckt auf die Kosten hingewiesen. Ne ne, dass hat mit der Werbefalle im eigentlichen Sinn nichts zu tun. Die sieht anders aus! Das Problem bei GMX scheint zu sein, dass viele Nutzer auf das kostenlose Probeabo eingehen und es dann versäumen, rechtzeitig zu kündigen und es dadurch zu einen rechtmäßigen Vertrag kommt. Aber so ist es doch überall: Beim Zeitschriften-Abo, DSL-Vertrag, Strom- und Wasser Anbieter usw. Wenn ich da nicht rechtzeitig kündige, verlängert sich der Vertrag um ein weiteres Jahr. Für das eigene menschliche Versagen (bitte nicht persönlich nehmen) kann doch ein Dienstleister wie GMX nicht verantwortlich gemacht werden. GMX, WEB.de, Yahoo und alle anderen sind Unternehmen, die etwas verkaufen wollen. Die verschenken nix. Dies sollte jedem mündigen Bürger klar sein. Etwas Vorsicht und Umsicht ist da schon angebracht.

  23. Dr.No Dr.No

    Folgende Erfahrung gemacht vor 4 Monaten: 25.2.13
    ich schrieb an web.de eine bissige Nachricht, nämlich dass sie ein Produkt angeboten hatten u. in dem Moment, wo man click it on, erst erscheint, dass es was kostet. Bei Faxen wars auch schon mal so, plötzlich – ohne Ankündigung nicht mehr kostenlos, sondern mit Kosten verknüpft! .
    Und bei einem anderen, angeblich kostenlosen Produkt wars auch schon so ; ich konnte nur mit größter Mühe, Drohung mit Anzeige usw. verhindern, dass das Produkt dann als nicht gekauft galt.
    Wenn web.de schreibt „kostenlos“ war ein Produkt noch nie kostenlos – ganz versteckt gehst Du einen Vertrag ein mit etwas anderem!!!!!!!!!!!!!!!!
    Also kündigte ich nach 5 Minuten mit der Drohung einer Betrugsanzeige, wenn hier ein Vertrag entstanden sein sollte! Folge: 1 Tag später – abgeschaltet- über 400 e-mails futsch!
    Also: wer die emails nicht mit outlook geschrieben hat – wie ich leider – dem u. mir sind sämtliche e-mails und die Antworten futsch !
    Aber: es gibt Möglichkeiten, denjenigen, die mir so übel mitgespielt haben, – eine, wie auch immer in die Fresse zu hauen –
    sei es kaufmännisch, indem ich 1000 ende oder zig- 1000 ende warne vor diesen elendigen, Menschenfeinden, die mit uns wie mit dem letzten Dreck umgehen, für die wir nur da sind, ausgesaugt zu werden bis zum letzten Blutstropfen
    ————————————————————————————————————————————————
    LEUTE ! Seid konsequent, verlasst massenhaft die Abzocker u. hinterhältigen Netzeausleger, und die Werbe-Terroristen, wo Du teils Werbungen gar nicht mehr wegklicken kannst, sondern neu booten musst!
    Z.B. eine Firma, die Hemden werbe-terroristisch anbietet “ 2 für 1 Preis“ – deren Werbung ich nicht mehr wegklicken konnte- mitten in der Arbeit am PC !
    Ich had to boot new und mailte denen u. schrieb denen eine Rechnung von 200.- € !
    ————————————————————————————————–
    Macht das auch! Nur bei Gefahr, dass es was kostet, reagieren sie überhaupt!
    Antwort der Hemden-Firma:
    Wir haben keinen Einfluss auf den, der unsere Werbung ins web stellt.
    Wir lehnen eine Zahlung ab. Nun- ich weiss noch nicht, ob ic h auf die 200 € bestehe oder auf 5800.- € erhöhe meine Forderung!
    * Ich rate Euch allen, schreibt bei solchem Terror eine dicke Rechnung !
    * Es gibt Beispiele, die bei Gericht durchgingen !
    * Und die Menschenverachter reagieren nur, wenn es evtl. sie was kosten könnte !
    Und nun mal los – Freunde, ran an die Tasten !

    Hierbei wäre es klug, wenn erfahrene User bessere + kostenlose – Anbieter hier nennen würden.
    Gruß! Dr. No
    —————————————————————————————————————————————–

  24. Mr.X Mr.X

    also ich kann gmail nur empfehlen! die anderen anbieter sind unseriös und die reinsten abzocker. also besser hände weg von denen!

  25. Dr.No Dr.No

    web.de: 1 böser Brief u. sofort war der Zugang gesperrt bis heute !
    Das ist web.de ! -u-nd: jedes Produkt von web.de das sie kostenlos“ nennen, hat eine Haken u. Du kommst dann kaum los davon, es sei denn Du schreibst sofort eine unmissverständliche „Kündigung gegen den vor 5 Minuten mir abgerungenen Vertrag“.
    Du merkst nämlich erst nach „Ja- click“ , was Du noch eingegangen bist! Z.B. einen Jahresvertrag für die zusätzl. Funktion usw.;
    Ich schrieb vor 4 Wochen eine „böse“ E-Mail, nämlich dass dieses Produkt, (das gerade „kostenlos“ angeboten wurde) ich nicht nehme, weil wie so oft, (schon zu der Zeit als man von web.de faxen konnte, stets so genannt „kostenlose Sachen ein -Haken hatten!
    Reaktion: Account mit über 400 e-mails über Nacht geschlossen !
    DAS IST WEB. DE !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! 2.März. 2013, Dr. No

  26. drosselbart drosselbart

    @ Dr.No und Mr.X
    Wäre für Euch „Augen auf“ und „Verstand an“ bei der Reise im Netz und insbesondere beim Klicken auf einen „Ja-ich-will“-Buttons vielleicht eine Lösung?

  27. drosselbart drosselbart

    Ach und @Benjamin Marwell:
    Ich wäre Dir dankbar, wenn Du auf meine Fragen (1) – (3) vom 10. Februar reagiertest…
    (kannst auch gerne die html-Fehler in meinem Post reparieren 😉

  28. P.Klüver P.Klüver

    Also, ich verstehe euch nicht! Wie kommt denn bitte schön ein Vertrag bei GMX oder web .de zustande? Es werden Vorname, Nachname, Geburtsdatum, Anschrift und Bankverbindung abgefragt. Diese Dinge sind erforderlich, um die laufenden Abokosten von eurem Konto abbuchen zu können. Allein die Abfrage dieser Daten muss doch jeden mündigen Bürger äußerst stutzig machen. Für eine kostenlose Dienstleistung werden diese Daten schließlich nicht benötigt.
    Ich selbst habe das erweiterte GMX-Angebot einmal in Anspruch genommen, es ausprobiert und innerhalb der vorgegebenen Frist wieder gekündigt. Das war kein Problem und hat keinen Cent gekostet. Wenn man natürlich vergißt, während der Probzeit rechtzeitig zu kündigen, ist das eigene Dämlichkeit, für die der Dienstleister nicht verantwortlich gemacht werden kann.

    Außerdem sollte jedem Nutzer von Freemailern klar sein, dass diese nichts zu verschenken haben. Das sind keine Wohltätigkeitsvereine! Die leben vom Verkauf von Dienstleistungen. Das solltet ihr euch einmal vergegenwärtigen. Aber das scheint typische deutsche Mentalität zu sein: Möglichst billig muss alles sein, besser umsonst. Typische Geiz ist geil Mentalität.
    Habt ihr euren Handy- oder DSL-Vertrag eigentlich schon gekündigt? Der verlängert sich sonst um ein Jahr…

    • Benjamin Marwell Benjamin Marwell

      Hallo Herr Klüver,

      ich freue mich, dass die Kündigung in Ihrem Fall angekommen ist. Interessant wäre hier zu wissen, auf welchem Weg Sie die Kündigung verschickt haben. In den verlinkten Beispielen und in meinem Bekanntenkreis wurden Kündigungen per Fax scheinbar nie bearbeitet. Erst das Einwurfeinschreiben brachte die Anbieter zur Kündigung. Es ist also nicht (immer) die eigene Dämlichkeit. Rechtswirksam sollte nämlich auch das Fax sein – auch dieses erfüllt das Kriterium „schriftliche Kündigung“.
      Was noch viel schlimmer ist: Man muss im Onlineinterface per Klick die Kündigung abermals innerhalb von fünf Tagen bestätigen – aus meiner Sicht eine sinnlose Hürde (Quelle: helpster).

      Außerdem muss man die Kontodaten auch eingeben, wenn man den kostenlosen Testmonat nutzen möchte. Warum wohl? Das ist ja eigentlich nicht notwendig. Ich möchte GMX und web.de hier keine Abzockermasche unterstellen – aber die Testmonate hätte man auch ohne Verlängerung & Kontodaten anbieten können. Sonst ist es eindeutig ein Bauernfänger (wie Sie zurecht behaupten). Ich möchte bei keinem Dienst mit Lockangeboten sein.

      Leider erfüllen diese Anbieter oft die eigenen Verträge nicht. Wenn es etwa heißt: „Jetzt testen und kostenlosen Artikel X erhalten“ wird der Artikel oft nicht verschickt, wenn man innerhalb der Probezeit kündigt. Eine Schande, diese Lockangebote – die sich auch durch richtiges Lesen nicht vermeiden lassen. Denn immerhin wurden hier ja falsche Versprechungen gemacht (leider auch schon zwei Fälle im Bekanntenkreis).

      Außerdem sollte jedem Nutzer von Freemailern klar sein, dass diese nichts zu verschenken haben. Das sind keine Wohltätigkeitsvereine
      Richtig, das behauptet auch keiner, ganz im Gegenteil: Lesen Sie doch mal den Abschnitt Werbung in diesem Artikel noch einmal. Gleich die ersten beiden Sätze schaffen klare Verhältnisse.
      Der Unterschied ist bloß, wie das Geld hereinkommt. Bei GMail, Yahoo und Outlook durch Werbung. Bei GMX und web.de zusätzlich noch durch dubiose Verträge. Weniger dubios wäre: Kostenlose Testmonate, die sich nicht automatisch verlängern, und für die ich keine Kontodaten angeben muss.

      Habt ihr euren Handy- oder DSL-Vertrag eigentlich schon gekündigt? Der verlängert sich sonst um ein Jahr…
      Lieber Herr Küver, Sie können Sich auch Anbieter suchen, bei denen Sie nur einen Monat laufzeit haben. Diese sind nicht mehr zwangsweise wesentlich teurer. Bei mir sind das: Fyve (Prepaid) und easybell. Auch die Google-Tarife lassen sich – im Gegensatz zu GMX und web.de-Premium – monatlich kündigen. Vielen Dank, dass Sie mir hier noch ein Argument in die Arme spielen! Der Google-Speicher (falls man mehr als 10 GiB benötigt) lässt sich sogar zu jedem Zeitpunkt kündigen, siehe: Purchase policies and conditions.

  29. Christian Brandt Christian Brandt

    Danke für den schönen Überblick über GMX&Co.

    Ich mache schon etwas länger mit Emails (meine Erste ging 1989 durchs Netz) und fand GMX, Arcor und Web.de von Anfang an einfach nur schlecht oder allenfalls eine Notlösung. Aber Abzocke, das ist ein zu hartes Wort. Es ist einfach nur Zeitverschwendung sich mit GMX anstelle GMail zu befassen, punkt.

    Bevor man eine Lösung wie GMX Premium empfiehlt halte ich allemal eine Domain mit Postfach bei Hetzner oder xsmail für sinnvoller. Das ist dann richtig kommerziell – aber nicht all zu teuer – aber auch flexibler und kommt mit richtig viel Speicher und Backupkonzepten – bei GMX, GMail und Co ist halt auch mal alles weg wenns weg ist.

  30. Peter Klüver Peter Klüver

    Googlemail bzw. gmail bietet in der Tat mehr als gmx Freemail. Dennoch meide ich Dienste dieses Unternehmen, wo immer es geht. Google behält es sich ausdrücklich vor und steht auch öffentlich dazu, Daten von privaten Nutzern auszuspähen, um diese ganz gezielt für die Werbung zu nutzen bzw. zu vermarkten. Dies geschieht nicht nur beim Suchdienst Google, wo jeder vom User eingegebene Suchbegriff gespeichert wird, um dem Nutzer ganz gezielt Werbung auf den Desktop zu senden. Auch beim kostenlosen Freemail-Angebot gmail ist das der Fall. Es ist kein Geheimnis, dass Mails automatisch von Bots gescannt und auf bestimmte Schlüsselwörter und Begriffe abgesucht werden. Ich habe auf einem Experimentierrechner fünf gmail-Konten eingerichtet. In den ersten sechs Monaten wurden keine Mails versendet oder an diese Konten gesendet und auch keine Suchmaschine auf diesem Rechner genutzt. Das Ergebnis: Alle fünf Konten blieben „sauber“. Dann wurden zwischen den fünf Mailkonten Mails mit bestimmten Inhalten hin und her geschoben und auch Mails zu anderen Konten gesendet und von diesen empfangen. Darüber hinaus wurde fleißig „gegoogelt“. Suchbegriffe: „Viagra, Damen-Unterwäsche, Sportschuhe, Adidas, Versicherungen, Reisen, Mallorca, Bangkog“. Mails mit diesen Begriffen wurden auch zwischen den Mailkonten hin- und hergeschoben.

    Mir war von vornherein klar, dass ich zukünftig jede Menge passende Werbung auf meinen Desktop erhalte. Was aber doch seltsam ist: Wie kommt es, dass ich seit diesem Zeitpunkt auch gezielt Werbung auf alle fünf gmail-Konten erhalte? Nach ca. sechs Wochen begann der Spuk: Erst einzeln, und dann geballt bekam ich auf allen fünf gmail-Konten jede Menge Spam, die genau zu den in den Mails verwendeten Schlüsselbegriffen passten.
    Der Rechner wurde übrigens eigens für dieses Experiment neu aufgesetzt, um sicherzugehen, dass sich keine Schnüffelsoftware wie Trojaner od. dergl. darauf befindet. Außerdem waren zur Sicherheit Trend Micro Titanium Internet Security und avast! Premier auf dem Rechner installiert.

    Mittlerweile dürfte es sich doch herumgesprochen haben, mit welch üblen Machenschaften Google arbeitet, um in die Privatsphäre der Bürger zu gelangen. Googles StreetView ist nur ein Beispiel dafür. Warum wurde denn wohl Google in Deutschland untersagt, weitere Städte als schon geschehen, Straßenweise zu scannen und ins Netz zu stellen? Schon vergessen die Sache mit den mit dem Ausspähen von WLAN-Netzen und Daten während der StreetView Aufnahmen?

    Nein, derartige Machenschaften unterstütze ich keinesfalls! Wer aber gern seine persönlichen Dinge öffentlich machen möchte, solle es tun.

  31. M. Bättiger M. Bättiger

    Wie man nun sieht, erhält die US-Regierung Zugang zu allen Infos amerikanischer Firmen (GMail, Google, Yahoo, Apple, Facebook etc.) und deren User. Amerika kann (und tut es auch) jedes E-Mail von G-Mail nachlesen und speichert alle Daten und Infos von Nicht-Amerikanern. Und damit sind für mich all die Vorteile eines US-Anbieters Makulatur. Mag es noch so mehr Kapazität haben oder weniger Werbung etc. Die Privatsphäre steht für mich an erster Stelle. US-Firmen und die US-Regierung treten diese Privatsphäre bei Nicht-Amerikanern mit Füssen.

    • Benjamin Marwell Benjamin Marwell

      Hallo Herr Bättiger,

      sicher ist die Angelegenheit nicht schön und krempelt diesen Artikel deutlich um – bei Gelegenheit werde ich wohl ein Update dazu veröffentlichen.

      Man muss aber auch die Fakten mal relativieren. Sie schreiben:
      [..]erhält die US-Regierung Zugang zu allen Infos amerikanischer Firmen[..]
      Das ist vielleicht etwas stark vereinfacht. Es werden nur sehr spezifische Anfagen stattgegeben, die mit dem derzeitigen Amerikanischen Gesetz vereinbar sind. »Breitere« Anfragen werden sofort zurückgewiesen. Das also unsere Mails »einfach mal so« eingesehen werden können, ist also sicher nicht wahr.

      So ähnlich schreibt es auch Larry Page, CEO von Google, in seinem Blog:
      http://googleblog.blogspot.de/2013/06/what.html
      Zusätzlich werden alle Anfragen transparent gemacht. Einen kritischeren Standpunkt findet man auch im Google Watch Blog: http://www.googlewatchblog.de/2013/06/prism-hat-nsa-zugriff/. Eine empfehlenswerte Lektüre zum Thema!

  32. F. Flätscher F. Flätscher

    Das sich Menschen stehts über Dinge beschwerden müssen die Ihnen kostenlos zur Verfügung gestellt werden verstehe ich auch nicht…

    Und „Abofallen“?! Naja wer halt nicht das Kleingedruckte liest ist meiner Meinung nach selbst schuld 😉

  33. hans hans

    Hallo,

    ich habe nur ein Stück deines Beitrags gelesen, und muss sagen, 2/3 der negativen Argumente zumindest gegen GMX sind Mumpitz. Ich habe z.B. noch nie einen Fragebogen ausfüllen müssen und deaktiviert wurde noch nie einer meiner Accounts. Und mal ehrlich…natürlich muss man sich Werbefreiheit erkaufen, wie soll sich ein Dienst denn sonst finanzieren. Bei gmail bezahlt man die Werbefreiheit nur etwas anders.

    Gruß

  34. jonas94 jonas94

    Bei den Freemail-Anbietern gibt es ja bei den meisten eine sog. Login-Pflicht. Verstreicht eine längerer Zeit ohne Login (bei GMX z.B. 6 Monate) wird der Freemail-Account deaktiviert. Frage dazu. Was heißt „Login-Pflicht“ in diesem Zusammenhang? Wenn die E-Mail-Konten über Outlook abgerufen werden (also ich öffne mein E-Mail-Programm Outlook), wird damit die erforderliche „Login-Pflicht“ des Freemail-Anbieters erfüllt, da die E-Mails ja vom Server abgeholt werden bei POP3 und diese dann vom Mailserver gelöscht werden, also ja eigentlich keine Inaktivität vorliegt, genauso wenig wie, wenn mit IMAP auf den Account direkt zugegriffen wird? Oder muss man sich neben Outlook noch extra über den Browser auf der Weboberfläche des jeweiligen Freemail-Anbieters einloggen, um eine Deaktivierung zu vermeiden?

    Dann noch zur Verschlüsselung. Alle stellen ja nun auf SSL um. Was bedeutet das? Sind meine E-Mails dann verschlüsselt auf dem Versandweg geschützt? Wenn ja, benötigt man dann überhaupt noch die E-Mail-Verschlüsselung Gpg4win bzw. ein extra Plug-in für eine E-Mail-Verschlüsselung im Outlook?

    • Benjamin Marwell Benjamin Marwell

      Hi Jonas,

      das mit den Login per SMTP/IMAP konnte ich leider noch nicht klären. Der Passus ist auch gar nicht mehr in den AGB zu finden, oder ist uneindeutig. Siehe dazu auch meinen neuen Artikel:
      http://blog.bmarwell.de/gmx-freemail-gmail-vergleich/

      Zum Thema Verschlüsslung.
      Was GMX und web.de machen ist Augenwischerei, überfällig und daher nur lächerlich. Das Webinterface (mit dem man sich einloggt) war sowieso immer schon mit SSL/TLS (https://) verschlüselt. Neu ist, dass nun auch bei SMTP, POP und IMAP die Verschlüsselung erzwungen wird, sowie die Kommunikation der Mailserver untereinander. Also der Datentausch zwischen z.B. GMX und GMail. Zuvor wurde eine E-Mail, die du über z.B. GMX geschickt hast, immer unverschlüsselt an den GMail-Mailserver weitergeleitet. So rückständig waren aber nur GMX und web.de, wie die c’t mal herausgefunden hat. Inzwischen sind sie aber besser, das bescheinigt auch die c’t:
      http://www.heise.de/artikel-archiv/ct/2014/04/082_Vertrauenssache
      Der Artikel beschreibt, wie die E-Mailprovider diese Verschlüsselung umsetzen, und warum das aber trotzdem nicht genügt.

      > Wenn ja, benötigt man dann überhaupt noch die E-Mail-Verschlüsselung?
      Eindeutig ja. Deine Mail ist ja nur während des Schreibens und des Transports zum anderen Mailanbieter verschlüsselt, also nur die Kommunikationswege. Damit wird immerhin verhindert, dass ein Wildfremder mit Zugriff auf die Netzinfrastruktur mitliest.
      Die Mail liegt aber unverschlüsselt bei GMX, GMail, web.de, arcor, etc. auf dem Server. Es können also noch die Admins der Serverbetreiber nicht mitlesen. Und damit auch der Staat mit Durchsuchungsbescheid. Oder GMail für automatisierte Werbung. Wenn du das auch nicht willst, ist eine Verschlüsselung mit z.B. GPG oder S/MIME sinnvoll und notwendig.
      Über die Verschlüsselung hat c’t auch einen sehr guten Artikel:
      http://www.heise.de/artikel-archiv/ct/2013/22/136_Privatsache-E-Mail

  35. jonas94 jonas94

    Danke für die Antwort!

    Habe selbst einmal in die AGB geschaut bei GMX.

    Auszug aus den AGB:

    „Obliegenheiten des Kunden

    Der Kunde hat für ihn über das Internet eingehende Nachrichten in angemessenen Abständen abzurufen und auf eigenen Rechnern zu speichern. Für kostenlose GMX FreeMail-Tarife gilt darüber hinaus Folgendes: GMX ist berechtigt, die im Account des Kunden gespeicherten Nachrichten und sonstige Dateien nach einem Zeitraum von 6 Monaten der Inaktivität (kein Login über Webbrowser oder E-Mail-Programm) ohne Rückfrage zu löschen. Nach einem Zeitraum von 1 Jahr der Inaktivität ist GMX darüber hinaus berechtigt, die GMX E-Mail-Adressen („Aliase“) des Kunden freizugeben und anderen Kunden zur Verfügung zu stellen.“

    Inaktivität umschreibt GMX mit „kein Login über Webbrowser oder E-Mail-Programm“. Jetzt meine Frage hierzu. Was mit „Login über Webbrowser“ gemeint ist, ist eindeutig. Der „Login über E-Mail-Programm“ wäre ja meinem Verständnis nach IMAP mit direktem Zugriff auf dem Mail-Server? Ist auch der Abruf bzw. das Abholen von E-Mails, also das Protokoll POP3, hiermit abgedeckt? Inaktiv wäre das Freemail-Konto damit nicht, denn die E-Mails würden ja vom Nutzer durch das E-Mail-Programm abgerufen, wobei jedoch auch die Möglichkeit besteht die E-Mails im Posteingang des Mail-Servers sozusagen als Kopie zu belassen.

    Was denkt ihr?

    Weitere Stelle in den AGB:

    „Ungeachtet und unbeschadet einer Kündigung ist GMX berechtigt, den Zugang zum Account des Kunden einzuschränken, wenn der Kunde seinen kostenlosen Account länger als sechs Monate nicht durch ein Login genutzt hat.“

    Hier wieder der oben bereits erwähnte nicht eindeutige Begriff „Login“.

    • Benjamin Marwell Benjamin Marwell

      Hi Jonas,

      danke für das Heraussuchen der Stelle! Damit genügt es meiner Auffassung nach, per POP-, SMTP- oder IMAP-Protokoll auf das Postfach zuzugreifen. So ist es zumindest mein Verständnis. Denn das sind die gängigen Protokolle, die Mailprogramme nutzen.

  36. jonas94 jonas94

    Danke für die schnelle Antwort!

    Da die Freemail-Angebote ja kostenfrei sind und nur aus Werbeeinnahmen der Plattformbetreiber finanziert werden, wäre es doch im Interesse der werbenden Untenehmen, dass sich der oder die Nutzer auf dem Webportal einloggen, um sich dort von der Werbung berieseln zu lassen.

    Im E-Mail-Programm und durch Spamfilter ist man da ja relativ gut abgeschirmt. Deshalb meine Bedenken bei der „Login-Pflicht“.

    Dann gibt es ja auch noch die Werbefußzeilen in den gesendeten E-Mails, z.B. bei T-Online, die der Empfänger der E-Mail lesen darf. Erscheinen diese Werbefußzeilen auch in gesendeten E-Mails, die aus dem E-Mail-Programm gesendet werden? (Habe mein E-Mail-Programm noch nicht eingerichtet.)

  37. Dem kann ich nur zustimmen.
    Heute erst musste ich die Erfahrung machen und 3,99 EUR löhnen um wieder an meine E-Mails zu kommen.
    Damit wird am Wochenende Schluss gemacht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.