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Fritz!Box gemoddet

Die AVM Fritz!Box 7050 kann ohne großen Aufwand gemoddet werden, das heißt, sie wird um wesentliche Funktionen erweitert. Im Mod enthalten sind eine feste Zuordnung von IP- und Macadresse, eine stark konfigurierbare Firewall, Zugriff auf die Oberfläche von außen und Wake on Lan.

Kompilieren und aufspielen

Angenehmer Weise lässt sich der Mod unter Linux sehr einfach verwenden. Man lädt einfach den Mod – er heißt Freetz, ein Kofferwort aus „Free“ und „Fritz“ – herunter und kompiliert ihn. Spätestens beim Kompilieren ist Linux notwendig, da in der Fritz!Box auch ein Linux steckt.

Die stabile Version 1.0.3 kann unter Linux per SVN Checkout heruntergeladen werden:

Im Anschluss geht man in das Verzeichnis ( cd freetz-1.0.3 ) und kann sich mit  make menuconfig  eine Konfiguration zusammenbasteln. Da der Speicher der Fritz!Box sehr begrenzt ist, muss man etwas auf seine Auswahl achten – hier vorgeschlagen sei eine funktionierende Beispielkonfiguration. Dessen Inhalt speichert man als .config in seinem Freetz-Verzeichnis.

Nun muss man diese noch einmal öffnen. Wer keine 1&1-Fritzbox hat, sondern eine unmodifizierte von AVM, der tauscht die Zeile

gegen folgende Zeile aus:

Nun kann die Firmware mit  make  kompiliert werden. Alle benötigten Programme werden dabei automatisch heruntergeladen. Das fertige Image befindet sich im Ordner ./images. Um es zu installieren. öffnet man in seiner Fritz!Box-Weboberfläche die Seite für das Firmwareupdate und wählt die soeben erzeugte Datei aus. Man sagt auch, die Fritzbox wird „geflasht“, da es sich um einen Flash-basierten Speicher handelt.

Eine Anleitung zur Konfiguration könnte noch in einem der nächsten Einträge folgen :-). Die Modifikation „Freetz“ war übrigens vorher als „Danisahne-Mod“ bekannt (bzw. ds-mod).

Die Konfiguration

Hier nochmal als Codeblock.

Weblinks

Update vom 16. 11. 2010: Codeblöcke aktualisiert und Config eingefügt.

Published inHow TosInformation TechnologySoftware vorgestellt

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