Wer schon einmal HTML 5-Videos auf Youtube gesehen hat, hat wenigstens unbewusst schon den Audiocodec Vorbis genutzt. Dieser eignet sich hervorragend für hochwertige Audioqualität und stammt von der Xiph.Org Foundation. Diese hat jetzt die Entwicklung eines weiteren Codecs veröffentlicht, der die Lücke zwischen Vorbis (hohe Qualität) und Speex (Sprache, geringe Latzenz) schließen soll: Er heißt CELT und steht für Audiosignale bis mittlerer Qualität und extrem niedrige Latenz.
Da es derzeit keine mir bekannten Vergleiche, Klangbeispiele etc. gibt, möchte ich mich hier auf zwei Weblinks beschränken. Sobald es neues über diesen Codec zu berichten gibt, wird es hier veröffentlicht.
Weblinks
Mehr Informationen über den Codec mit genauer Beschreibung des Algorithmus lassen sich auf folgenden Seiten finden:
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4 Kommentare
Das Wort
12. Oktober 2011 von 18:56 (UTC 1)
Was wäre denn der Einsatzzweck, dass ist mir bei Vorbis und Speex klarer.
Ben
12. Oktober 2011 von 21:35 (UTC 1)
Auf der verlinkten Beispielseite findet sich ein Video, wo etwa zwei Voicechat-Partner singen – das klappt erst mit einer Latenz von unter 20ms. Als zweites Beispiel würde mir Webradio einfallen. Hier wird für Anrufzuschaltung ebenfalls eine geringe Latenz benötigt, die Musik soll aber mindestens so gut wie bei Vorbis klingen.
Das Wort
15. Oktober 2011 von 10:23 (UTC 1)
Danke für die Erklärung.
Und wie stable/final ist das ganze? Ich habe nämlich gesehen das Mumble das bereits unterstützt…
Ben
21. Oktober 2011 von 09:02 (UTC 1)
Ja, Mumble hat bisher frühe Versionen von CELT unterstützt, dessen Datenstromformat sich noch ändern konnte. Mit dem Release der 1.0 hat sich das geändert: Das Format darf sich nun nicht mehr grundlegend ändern (es sei denn, es wird ein Showstopper gefunden).
Daher präsentiere ich das ganze als “neu” – jetzt ist es aus meiner Sicht (und auch aus Sicht der xiph.org-Stiftung) als stabil und marktfreif zu betrachten.